Teilnahme am K31 beim Swiss Alpine Marathon

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Beim Waldfriedhof Richtung Wildboden

Nachdem ich während den letzten 7 Jahren am Swiss Alpine Marathon  jeweils in der Kategorie Walk gestartet bin, suchte ich mir eine neue Herrausforderung! Der K31 schien für mich die richtige Distanz zu sein um seit über 15 Jahren wieder Mal an einer richtigen Laufveranstaltung teilzunehmen. Der K31 führt von Davos nach Filisur.
Eigentlich fühle ich mich gar nicht als Läufer und trainiere dementsprechend das Laufen auch nicht so oft. Und wenn, dann höchstens Mal etwas über eine Stunde.
Als Vorbereitung absolvierte ich einmal ein Lauftraining über 2 Stunden. Wollte einfach Mal sehen wie sich meine Muskulatur danach anfühlt. Prompt hatte ich einen leichten Muskelkater.

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Bei Monstein

Ich kann also nicht behaupten ich sei Top vorbereitet gewesen für diese 31 Km. Ein Argument war auch am K31 zu starten, die Start Atmosphäre um 8.00Uhr einmal mit zu Erleben. 
 
Und so ging es dann am Samstag 25. Juli um 8.00Uhr beim Sportzentrum auf der 400m Bahn los. Zusammen mit mir starteten auch die K78 und die C42 Teilnehmer. Am Anfang kam ich mir unter den vielen Läufern wie im falschen Film vor! Mit der Zeit aber fühlte ich mich wohler.
Wie ich das Rennen einteilen sollte, wusste ich nicht so recht! So lief ich einfach los und war gespannt wie es Kommen sollte. Es kam gar nicht so schlecht raus!

 Auf jeden Fall war ich einiges schneller als ich dachte  im Ziel in Filisur. Nach 2.24.46Std blieb die Zeit für mich stehen. Das ergab den 31. Rang am K31 (Rang entsprach also genau der Anzahl gelaufenen KM) mit 240 startenden in dieser Kategorie.

Unterwegs erlebte ich eigentlich nicht so viel! Natürlich hatte es viele Zuschauer unterwegs und ein Hopp Walter gab es manchmal auch zu hören. Was mich wirklich freute! Ich lief einfach dass, was meine Beine hergaben. Wenn es nach meiner Pumpe gegangen wäre, wäre ich schneller gelaufen. Aber eben ich spürte natürlich recht schnell, dass meine Beinmuskulatur es sich nicht gewöhnt war vor allem das Runter Laufen zu bewältigen.
Aber irgendwie zu Jammern kam für mich nicht in Frage! Manchmal wurde ich von Läufern mit der roten Nummer überholt. Dass gab mir schon zu denken! Die mussten 47Km mehr Laufen als ich und bei Filisur fing es für die erst so richtig an. Ich hatte schon immer einen riesigen Respekt vor den K78 Teilnehmern! Nun ist die Bewunderung grenzenlos! Nie und nimmer hätte ich mir vorstellen können in Filisur noch weitere 47Km mit den vielen Höhenmetern zu Laufen. Ich denke, dass das absolut nichts für mich ist! Der K42 von Bergün nach Davos liegt noch einigermassen in meinem Vorstellungsbereich! Mal sehen!

Ach ja, im Ziel schmerzten meine Beine so sehr, dass ich kaum vom Filisur Dorf hoch laufen konnte zum Bahnhof! So extreme Beinschmerzen habe ich noch nie erlebt. Wie müssen sich die Beine nach 78Km anfühlen? Das möchte ich gar nicht wissen, 31 Km haben mir gereicht!

Auf jeden Fall war es eine gute Erfahrung auf der sich was aufbauen lässt.

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Auf den Wiesner Viadukt

Nun ist es Dienstag 28. Juli und meine Beine spüre ich immer noch! Es ist aber viel besser geworden! Mit ein wenig Abstand muss ich sagen, es war eine coole Sache und ich bin sogar ein wenig Stolz auf mich!

                                                                                                                                                                                                                                                            

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